Die Erziehung und Begleitung Ihres Kindes/Ihrer Kinder bringt Sie an Ihre persönlichen Grenzen? Sie wünschen sich wirksame und individuelle Lösungsimpulse? Lesen Sie hier wie Ihnen eine Erziehungsberatung dann helfen kann.

Eltern werden und sein ist nicht immer einfach – kann aber schon mit wenigen Veränderungen leichter werden. In der Erziehungsberatung ermitteln wir gemeinsam welche Probleme sich Ihnen in der täglichen Erziehungsarbeit stellen und was Sie daran gerne ändern möchten. Dann erarbeiten wir gemeinsam Lösungswege zu Ihrem Ziel und gehen dabei flexibel auf mögliche Änderungen ein.

Dabei geht es gleichermaßen um Ihre wie auch um die Bedürfnisse Ihres Kindes/Ihrer Kinder. Wenn Sie entspannter und ausgeglichener im Erziehungsalltag sein können, wirkt sich das auch auf Ihr Kind/Ihre Kinder aus und vieles gelingt leichter. Mit kleinen Interventionen und Verhaltensänderungen lernen Sie, herausforderndem Verhalten gelassener und trotzdem authentisch zu begegnen. Häufig stellt sich bereits nach wenigen Sitzungen eine deutliche Verbesserung ein.

Erziehungsberatung vom Säugling bis zum Teenager
Jedes Alter hat für gewöhnlich seine spezifischen Herausforderungen in der Erziehung. Im Säuglingsalter sind es noch die anfänglichen Unsicherheiten und die starke Vereinnahmung durch das Baby. Das Kleinkind fordert uns dann schon oft heraus, was Grenzsetzung und Geduld betrifft. Mit dem Eintritt in den Kindergarten und später die Schule ergeben sich neue Herausforderungen und die Kinder werden zusehends selbstständiger. Das bringt viele Vorteile, aber auch einen fortschreitenden Abschied mit sich. Erziehung ist demnach die Kunst, ein anfangs absolut von einem abhängiges Wesen auf dem Weg zum unabhängigen und selbstsicheren Erwachsenen zu begleiten. Turbulenzen sind da unvermeidbar, aber auch lösbar.

Auch im Kontext einer Trennung oder Scheidung unterstütze ich Sie gerne bei der Begleitung Ihres Kindes/Ihrer Kinder durch diese neue, oft unsichere Phase. Mit einer vertrauensvollen und sicher gebundenen Beziehung zu Ihrem Kind/Ihren Kindern werden Sie auch diese Veränderung mutig meistern.

Erziehungsberatung für Eltern mit ADHS
Viele Elternteile von Kindern, die mit ADHS diagnostiziert werden, erkennen bei sich selbst ganz ähnliche Züge. Viele erhalten sogar im Anschluss selbst eine ADHS-Diagnose. Da ADHS auch eine erbliche Komponente hat, verwundern diese mittelbaren Spätdiagnosen nicht. Die doppelte Betroffenheit bringt oft große Herausforderungen, aber auch Chancen für die jeweiligen Eltern in der Erziehung mit sich. Sie können Ihr Kind so verstehen wie kein anderer es kann und damit einen wichtigen Beitrag zum kindlichen Selbstwert leisten.
Auch in neurotypischen Familien können Elternteile sich durch das Verhalten ihrer Kinder persönlich aktiviert oder provoziert fühlen. Kinder halten uns oft „den Spiegel vor“ und aktivieren wunder Punkte. Diese Dynamik verstärkt sich bei von ADHS betroffenen Eltern-Kindbeziehungen jedoch. Unter anderem aufgrund von RSD (Rejection Sensitive Disphora, auf Deutsch Zurückweisungsempfindlichkeit (ZWE)) und den eingeschränkten Exekutivfuntionen gibt es häufig Konflikte.
Schneller als bei neurotypischen Menschen können Eltern, die von ADHS betroffen sind, an ihren elterlichen Fähigkeiten zweifeln und die Frustration überhandnehmen. Dieser Tendenz können wir in der Erziehungsberatung entgegenwirken, indem wir Muster und Dynamiken in der Eltern-Kind-Interaktion identifizieren und Handylungsalternativen entwickeln. Mit einem Perspektivwechsel und viel Empathie entstehen hierdurch mehr Handlungsfähigkeit und Selbstwirksamkeit bei Eltern und Entspannung in der Interaktion mit den Kindern.
Verstehen kann man das Leben oft nur rückwärts, doch leben muss man es vorwärts.
Sören Kierkegaard
